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Interviews & Polaroid-Fotografie

Fizzy Blood: A stop in Birmingham

Mit Stil in den Tag starten, Paul Howells!

England, Leeds. Das Abenteuer, mit Fizzy Blood auf Tour zu sein, ist noch nicht vorbei. Nein, heute geht es weiter. An diesem Morgen hören wir eine feine Jazz-Platte, währenddessen Paul seine Haare macht und ich mich neugierig in Jakes Zimmer umschaue. Man merkt, hier lebt ein Schlagzeuger! Es ist bereits 11 Uhr und niemand scheint wirklich in Eile zu sein, dabei wollen wir doch bereits in zwei Stunden unsere Fahrt nach Birmingham starten! Ich erzähle den anderen von meinen Sorgen und tatsächlich betiteln sie es als typisch deutsch. So habe ich das noch nicht gesehen! Also, es ist endlich Dienstag, das heißt: Heute geht es weiter nach Birmingham! Wir fahren tatsächlich pünktlich los, aber ohne Jake (er wird aus Brighton dazustoßen) und auch ohne Benji, den sammeln wir in Lincoln ein. Kurz nachdem auch Benji an Bord ist, halten wir an einer Raststätte und versorgen uns mit Proviant.


Zurück auf der Straße, erwartet uns der stürmische Winter, der England in dieser Zeit fest in seinem Griff hat! Es beginnt zu schneien und schnell stellt sich das Gefühl ein, in einem Blizzard zu stecken. Neil sei Dank kommen wir sehr gut durch und genießen eine sichere Fahrt.

Tim wird zu Bob Ross.

Pünktlich erreichen wir die Sunflower Lounge und dieses Mal ist es ein Heimspiel für Ciaran. Es ist ähnlich wie in Leeds, wir laden das Equipment aus, trinken ein paar Bier und die meiste Zeit verbringen wir im Konzertsaal. 




Vor dem Konzert geben Benji und Paul noch ein Interview für den Podcast “My Big Mental Head”, hört doch mal rein, es lohnt sich! Die ersten Besucher stolpern in den Saal, ich verteile ein paar Flyer und dieses Mal verpasse ich keine der Support-Bands. Beide sind gut anzuhören und “Forever Cult” machen wirklich starken Grunge! Aber, was kann ich über dieses Konzert und das Publikum in Birmingham sagen? Ein paar Leute sind ziemlich “aktiv unterwegs”, somit ist das Publikum vom ersten Ton an in Bewegung. Der erste Song auf allen Konzerten dieser Tour ist “I’m No Good” und das Musikvideo findet ihr direkt unter diesem Satz:

Wie dieses Stück live auf der Bühne gespielt wird? Ich habe es exklusiv für euch eingefangen!

Hey, das ist Neil!

Nachdem ich meine Kamera sicher im Backstage verstaut habe, geht es natürlich zurück ins Getümmel! Nach einigen Bieren bin ich definitv auf Betriebstemperatur und ich bin nicht der einzige, der Lust auf eine Party hat! Wir schreien, wir springen und tanzen Pogo zu dem wirklich lauten Auftritt von Fizzy Blood, es ist ein einziger Spaß! Warum ich extra betone, dass es so laut ist? Man merkt einfach, dass dieser Schuppen wesentlich kleiner ist, was automatisch für einen lauteren Geräuschpegel sorgt. Das Konzert endet nach Songs wie dem fantastischen “Queen Of Hearts”, oder auch der kraftvollen, neuen Dampfwalze namens “Pink Magic“, natürlich mit “January Sun”! Aber dieses Mal werden wir nicht zum Springen animiert. Nein, Benji fordert die erste “Wall of death” während eines Fizzy Blood-Konzertes! Und diese erhält er auch! Tim stürzt sich mit seiner Gitarre ebenso in das Publikum und spielt sich durch die Menge. Was für ein Getümmel! 

Nach der Show kann man die Band wieder am Merch treffen, wo sie sich Zeit für ihre Fans nehmen. Währenddessen gönne ich mir noch ein erfrischendes Bier, bevor es wieder ans Beladen des Vans geht. Als wir damit durch sind, machen wir uns auf den Weg zu Ciarans Elternhaus.


Hier lerne ich einen der süßesten Hunde des Vereinigten Königreiches kennen: Finley

Wer ist ein guter Junge? Finley ist ein guter Junge!

Finley ist definitiv der Star des Abends! Er tollt freudig durch das Wohnzimmer, lässt sich von jedem begeistert streicheln, er kann überhaupt nicht genug davon bekommen! Wir genießen noch ein paar Stücke Pizza, reden darüber, wie es ist ein Musiker zu sein (Ciarans älteren Bruder scheinen einige Fragen wirklich sehr zu beschäftigen) und ich lerne Ciarans sehr freundliche Mutter kennen. Es ist wirklich schön hier und wir werden diese Nacht im Wohnzimmer übernachten. Hier ist es warm (juhu!) und nach all dem Gequatsche, Finley, Pizza und natürlich dem Konzert fällt es uns nicht schwer einzuschlafen.
James, schön dich kennengelernt zu haben!
Birmingham, danke, dass wir da sein durften!

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