Renes Redekiste

Interviews & Polaroid-Fotografie

Reis Against The Spülmachine

Wer auf der Lesereise von Stefan Üblacker war, Hanke oder Phillip persönlich kennt oder einfach nur einen erlesenen Musikgeschmack hat, kennt sie bereits. Nach “Jammin’ Johnny And The Discofuckers”, dem “Buxtehuder Unsinnphonie Orchester”, oder auch der aufregenden Solo-Karriere erreicht Onkel Hanke den Olymp und zwar mit der schönsten Combo, seit es die Glimmer Twins gibt: “Reis Against The Spülmachine”!
An diesem Nachmittag gibt es Chili Con Carne, feinsten Gesprächsstoff über die Band und im Video unten Liedermaching auf höchstem Niveau, viel Spaß!

Quelle: YouTube, MySpassde

“Reis Against The Spülmachine” …, wer seid ihr und wie kam es zum spannendsten Duo seit “Simon & Garfunkel”?
Wir sind zwei Liedermacher aus Buxtehude und Oldenburg, haben uns im Studium kennengelernt und machen zusammen …, ja, wir nennen es Coverett!

Es hat einen Kabarett-Anteil, aber wir covern auch. Trotzdem sind es unsere eigenen Stücke, da wir unsere Texte mit bekannten Melodien verbinden. Das hat den Vorteil, dass man den Zuhörer schneller bannen kann, denn damit bewegt man das ganze auf eine andere Ebene. Angenommen, wir würden nur covern, dann wäre es halt nicht witzig. Wenn wir nur den Text vorlesen würden, wäre es halt nicht kurzweilig. Dadurch, dass wir das aber zusammenführen, kann man die Leute natürlich schnell begeistern. Das ist so ein bisschen das Konzept dahinter. Musik-Coverett!
Warum sind wir so interessant wie “Simon & Garfunkel”?
Wir machen halt irgendwie so unser eigenes Ding und lassen uns nicht viel von irgendwelchen anderen Leuten abschrecken. Das haben ja auch “Simon & Garfunkel” so ein bisschen in der Art gemacht, sie haben den Folk wieder salonfähig gemacht! Und wir tun das eigentlich auch. Beim letzten Auftritt sagte Phillip zum Publikum, ihr habt Eintritt bezahlt, aber hauptsächlich haben wir Spaß (Hanke fängt herzlich an zu lachen und auch ich muss mit einstimmen)!
Das ist auch so ein bisschen die Philosophie. Solange wir das abfeiern, ist es auch glaube ich sehr einfach den Funken zum Publikum überspringen zu lassen.

Erotik auf vier Beinen, Hanke und Phillip live in Buxtehude!

Ihr steckt gerade mitten in eurer Tour “Vitamine zum bösen Spiel”. Was war euer bisheriges Highlight auf Tournee?
Aah, es gab nur Highlights, das ist wirklich unfassbar gewesen. Wir haben angefangen in Essen. Das war im November und der Laden war auch gerammelt voll! Da haben wir uns so den Arsch für aufgerissen, wir haben einmal das Vorprogramm für “Simon & Jan” in Essen gemacht und dann haben wir auch bei der “Liga der außergewöhnlichen Musiker” gespielt, Timm Beckmanns “Liga der außergewöhnlichen Musiker”! Ebenso waren wir mit der Ärzte-Lesung dort. Dann haben wir überall Tickets verkauft und wir waren auch in den Medien platziert. Und somit sind am Ende echt 160 Leute gekommen, voll gut! Osnabrück, dann den Tag danach, in so einer kleinen Studentenkneipe, auch eskalativ, nicht so viele Leute, aber dafür mal wieder richtig Punkrock! Und dann natürlich Hamburg! War gigantisch! Ich wollte mein Leben lang schonmal im Logo spielen und dann seinen eigenen Bandnamen an dieser großen Tafel sehen! Früher war ich da bei Götz Widmann-Konzerten und habe mir immer schon gedacht, irgendwann willst du das mal schaffen! Und das war dann der Tag, ein Donnerstag Abend und der Laden war voll! Die Leute waren mega laut, total gut und wir hatten echt einfach nur eine großartige Zeit! Den Tag danach nach Leipzig gefahren, nichts erwartet und kaum da angekommen, sind wir erstmal in den großen Saal verlegt worden! 150 Leute sind da gewesen! Und im Trabbi nach Hause gefahren worden, es ist ein Highlight nach dem nächsten (ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen)! Jetzt letzte Woche Oldenburg, nochmal ein Heimspiel zu haben, auch großartig! Bortfeld, auch immer gut! Es ist ein reiner Schwall von Endorphinen, auf denen wir gerade schweben und wenn jetzt noch nächstes Wochenende Berlin kommt, Berlin ist schon seit zwei Monaten ausverkauft! Da gibt es eigentlich nicht viel drüber, das habe ich bisher in meinem Leben noch nicht so gehabt!

Wo es gerade ums Touren geht. Ihr seid mit Stefan Üblacker auf Lesereise gewesen. Nachdem er das Buch “Ä” veröffentlicht hat (Anmerkung: Die von “Die Ärzte” autorisierte Biografie ), hat er euch einfach angerufen oder wie kann ich mir das vorstellen?
Ja, das war so ein bisschen die Grundlage für das ganze, wo wir jetzt gerade die Früchte von ernten. Wir konnten mit dieser Lese-Tour die Leute abgreifen, die jetzt gerade sehnsüchtig auf weitere Farin Urlaub oder Ärzte-Konzerte warten. Wir fahren ja durchaus eine ähnliche Humor-Schiene oder auch ein ähnliches Konzept. Auch den Ärzten ist es eigentlich immer relativ scheißegal, was die Leute von ihnen halten-Hauptsache, sie haben selber Spaß! Und dadurch sind ja auch Ärzte-Konzerte nicht zu vergleichen mit irgendeiner anderen Band. Und Stefan hat uns schönerweise mitgenommen! Wir haben in Bonn gespielt, da kommt er her, im Pantheon Theater, mit “Simon & Jan”, auf so einer Lieblings-Liedermacher-Tour. Da meinte er, das könnte was sein. Es war im Endeffekt auch eine Win-Win-Situation. Er hatte die Leute, aber ich glaube, wenn er nur gelesen hätte, wäre es nicht so erfolgreich gewesen. Wir konnten dadurch echt nochmal aufpeppen! Er hat sich das dann nochmal angeguckt, ist noch zu einem anderen Konzert gegangen. Und da hat er sich wohl gesagt, okay, drei Ärzte-Lieder sind ja schon da drin, somit haben die bestimmt auch ein Faible dafür, die Stimmung ist ähnlich wie auf einem Ärzte-Konzert, das kann ich mir gut vorstellen. Wir haben uns auch entschlossen nicht E-Gitarre, Schlagzeug, Bass zu machen, damit es keine Kopie wird. Und wir wollten auch nicht irgend so ein Punker im Park sein, der die Ärzte-Lieder spielen kann, der das genau macht. Wir wollten unser eigenes Ding durchziehen. Immer irgendwo ein kleines bisschen schelmisches “Reis Against The Spülmachine” reinbauen. Und das ist ganz gut aufgegangen! Eine Freundin hat zu mir gesagt: “Sie kommen als Ärzte-Fans und gehen als “Reis Against The Spülmachine”-Fans. Und wenn das umgesetzt werden konnte, dann haben wir da glaube ich sehr viel Glück gehabt. Aber ja, Stefan kann auch telefonieren! Also er hat uns dann später auch angerufen. Es ist ja doch ganz schön weit, Bonn, Oldenburg, Buxtehude, da muss man sich auch logistisch viel überlegen, dass man da gut zusammenkommt.


Ist mal einer der Ärzte bei einer Lesung reingeschneit?

Nein. Farin hat zwar gesagt, er würde gerne kommen, aber er ist immer im Urlaub gewesen. Es ist Wahnsinn, wie häufig der im Urlaub ist! Er hat aber tatsächlich einen YouTube-Link von uns bekommen und hat da mal reingeguckt. Es gefällt ihm gut und er findet es echt cool!. Mal gucken, ob das dann irgendwann mal klappt, dass er vorbeikommt. Also ich würde auch nicht auf die Lesung meiner eigenen Biografie gehen, das wäre irgendwie schon komisch. Mal ganz davon abgesehen, dass ja aktuell ein großer Hype um die Ärzte herrscht, gerade weil sie sich so rar machen in der Öffentlichkeit. Und jetzt ist er plötzlich da, ich glaube, er hätte keinen entspannten Abend gehabt! Also nee, hat keiner bisher hingekriegt, aber sie werden immer informiert und wir waren auf der Bademeister-Seite, was ja auch schon echt ein Jugendtraum von mir war!

Weg von den Ärzten, zurück zu eurer Tour! Was könnt ihr Berlin, dieser Auftritt ist sogar ausverkauft, deiner Heimat Buxtehude, oder auch dem beschaulichen Luhdorf versprechen?



Dass es ein cooler Abend wird! Wir sagen immer:
Es gibt drei Hauptdisziplinen, die unser Publikum aushalten muss. Nämlich einmal, Mitlachen, mitsingen und surrealen Humor verstehen. Mitsingen und mitlachen, die Punkte sind glaube ich relativ klar und das wird auch garantiert passieren. Und wir reißen nun mal mit den Songs mit, das ist ja auch nicht so schwer, weil wir bekannte Melodien nehmen, die kennt jeder! Ein Beispiel für einen Mitsingteil, wir singen einmal Maracuja an und beim zweiten Mal hat es jeder. So, mitsingen ist also garantiert. Mitlachen ist mittlerweile auch gar nicht so schlecht. Also wir halten uns nicht mehr nur für witzig, vielleicht sind wir auch ein bisschen witzig (ein Lachen kommt auf). Was allerdings mit dem surrealen Humor zusammenhängt. Dass sich alles nicht so ernst nimmt, dass man auch vielfach mit uns mit lacht! Gerade wenn wir uns selber auf der Bühne was neues überlegen oder wenn halt die ganze Sache aus den Fugen gerät. Das ist so das, was wir versprechen können.

Reis, Üblacker, “Die Ärzte”, das wilde Tourleben!
Was definiert euer Leben jenseits der Musik und wie bestreitet ihr euren Lebensunterhalt?
Ja, es ist ganz cool! Ich habe mit meiner Frau den Deal gemacht, dass ich jeden Monat zwei Wochenenden auf Tour sein kann und das ist ihr schon zu viel, mir noch zu wenig. Also es ist so ungefähr das Mittelding geworden und sie kommt ja auch viel mit. Aber es ist natürlich so:

Ich bin hauptberuflich Lehrer und das ist ein Fulltime-Job! Ich habe eine volle Stelle, ich bin sogar schon in leitender Funktion und ich muss es jetzt hinkriegen, was andere Lehrer an sechs Tagen, sieben Tagen die Woche schaffen, das muss ich in viereinhalb schaffen. Dadurch, dass ich mir die Wochenenden freischaufle. Das geht zum einem dadurch, dass ich Mathematik unterrichte, was ein schönes und klares Fach zum unterrichten ist. Zum anderen muss ich einfach knallhart effektiv sein! Und kann mich nicht lange aufhalten mit irgendwelchen Sachen, also mein Tag unter der Woche ist ein 12 Stunden-Tag, jeden Tag. Das ist aber okay! Entschädigt das am Wochenende und wenn ich das nicht machen würde am Wochenende, wäre es mir auch irgendwie zu langweilig und ich hätte nicht den Ausgleich. Klar, ich habe am Montag so wie jeder andere keinen Bock aufzustehen. Aber wenn ich erstmal da bin …, ich bin noch nicht einmal schlecht gelaunt in die Schule gekommen! Und eigentlich denke ich mir immer, Yeah, eigentlich hast du auch Bock jetzt mit den Kids was zu feiern! Das lässt sich zum Glück gut kombinieren, weil ich als Lehrer eine relativ freie Zeiteinteilung habe. An meiner Punkrockschule geht das sogar, wenn ich rechtzeitig Bescheid gebe, dass sie mich dann mal freistellen für einen Tag oder für den Nachmittagsunterricht, wenn ich zu weit weg muss unter der Woche. Da sind die ganz spendabel. Auf der anderen Seite ist es dann auch so, dass ich nicht motze, wenn ich irgendwelche Vertretungsstunden kriege, wenn ich irgendwelche Projekte vorbereite, das ist ein Geben und Nehmen. Es ist aber noch einigermaßen gut kombinierbar. Phillip macht es ein bisschen anders. Phillip ist ein bisschen angewiesener auf die Musik, die wir zusammen machen, der hat einen Gitarrenlehrerjob, da hat er kein solides Beamtengehalt mit Pension. Er muss ein bisschen mehr gucken, aber auch der kriegt das mittlerweile gut hin.
Das klingt doch alles ganz solide.
Das ist halt auch wichtig. Gerade, wenn man am Wochenende auf Tour ist, ständig nur Hotelhallen sieht und ab und zu noch ein bisschen durch die Stadt läuft, was wir uns mittlerweile angewöhnt haben, ist es wichtig, dass man unter der Woche einen kleinen Anker hat. Dass man weiß, okay, man muss auch aufstehen, man muss sich jetzt um was kümmern. Wenn es jetzt nur noch Musik wäre, wovon ich leben würde, würde mir das glaube ich ganz schnell fehlen. Dass ich da noch so einen Nine To Five-Job hätte. Klar, ich könnte mir auch vorstellen, dass ich das ein bisschen weniger mache, dass man da irgendwelche Kompromisse findet, dass ich jeden Freitag immer frei habe und dann Donnerstag schon auf Tour gehen könnte. Vielleicht ist ja sowas irgendwann mal möglich oder denkbar. Aber dann muss es sich, A, rechnen und B, muss die Schule mitgehen.


Noch ein letzter Blick in die Zukunft:
Was folgt der bejubelten Tournee?
Definitiv kein Album! Das ist nicht so einfach mit der Rechtsfrage, weil wir die Melodien quasi klauen. Das heißt, das werden wir nicht machen. Es folgt die nächste Tournee und das nächste Programm! Wir arbeiten schon auf Hochtouren, wir haben gerade auch einen wahnsinnigen Output. Sagen wir mal so, im Monat, zwei, drei neue Songs sind da, die testen wir ab und zu schon mal auf dieser Tour, aber auf dem neuen Programm wollen wir auch wieder fast nur mit neuen Songs überzeugen, damit die Leute nicht immer die gleichen Gags hören.

Eine eigene Christbaumkugel! Was kann jetzt noch folgen?!

Informiert sind nun alle, zum Abschluss sollten wir noch ein paar wichtige Fragen klären!
Star Wars oder Star Trek?
Beides überhaupt gar nicht. Ich werde mit dem ganzen Sci-Fi-Zeug überhaupt nicht warm. Aber interessanterweise hatte ich auch am Wochenende in Bortfeld schon ein Interview, wo sie das auch gefragt haben. Wir sind auch beide der Meinung, dass wir gar nichts davon haben. Hingegen die Filmmusik, da würde ich ganz klar Richtung Star Wars gehen, das ist schon stark, was er macht, das benutze ich auch immer wieder im Unterricht. Das ist großartig!

Im Unterricht?
Ja, Musikunterricht mache ich auch noch ganz viel. Mathe und Musik sind meine Fächer. Tatsächlich mache ich auch Star Wars im Matheunterricht, wenn es in der 12. Klasse um analytische Geometrie geht, also dreidimensionale Geometrie. Da müssen die Kinder immer gegen Darth Vektor kämpfen (wir müssen beide anfangen zu lachen, das ist einfach eine zu schöne Vorstellung). Da gibt es so eine Schnitzeljagd, über das ganze Schulgebäude, wo sie dann losziehen müssen. Das läuft dann in etwa so: Ein Laserstrahl, also dann eine Gerade, trifft auf eine Lichtwand, eine Ebene, an welchem Punkt durchstößt dieses Laserschwert dann das … und wenn das alles richtig ist, dann finden sie halt den Schlüssel und müssen das Excel-Monster bekämpfen. Ganz, ganz kompliziert, aber mega cool!


Liebstes Getränk?
Bier!


Schlimmstes Erlebnis auf Tour?
Oh Gott! Mit “Reis Against The Spülmachine” ist das alles noch nicht so schlimm, das ist alles harmlos. Mit den Discofuckers geht das halt zur Sache. Wie uns die spanische Polizeit die Instrumente geklaut hat, war auf jeden Fall ziemlich scheiße. Und dann mussten wir die am nächsten Tag für 500 Euro wieder auslösen, weil wir Abends ein bisschen Musik gemacht haben. Oder wie wir in Rom vor der Militärpolizei von der spanischen Treppe weglaufen mussten und sie keinen von uns gekriegt haben. Das war auch krass!


Auf der Bühne:
Besoffen oder nüchtern?
Lieber nüchtern, tatsächlich. Aber durchaus so ab der zweiten Hälfte mit einem Bierchen anfangen, das ist schon ganz gut. Nüchtern bin ich präziser und kann auch meine Sätze klarer formulieren. Allerdings schreiben wir uns auch durchaus auf die Fahne, dass wir eine Band sind, die das Publikum zum saufen anregen kann. Was natürlich für die Gastronomie gut ist und was auch eigentlich immer für die Stimmung gut ist. Da trinkt man dann gerne schon mal einen mit. Außerdem gibt es tatsächlich nichts besseres, wenn man einen trockenen Mund hat, weil man gerade einen langen Song gesungen hat, dann ist da Bier das allerbeste drauf!

Das ist ein Wort! Letzte Frage:
Gibt es einen würdigen Nachfolger für Helge Schneider?


Nein! Der ist in seiner eigenen Galaxie. Wenn der mal irgendwann stirbt, dann wäre ich schon sehr, sehr traurig. Da gibt es nun wirklich niemanden, der in eine ähnliche Richtung geht. Wir haben das lange versucht, mit dem “Buxtehuder Unsinnphonie Orchester”, so ein bisschen absoluten Nonsens zu machen. Das ist auch immer wieder cool! Aber das es noch mal jemand wieder mit der Scheiße zu dem Erfolg bringt, glaube ich nicht, nein.

Vielen Dank Hanke, es war ein Festschmaus!
Schaut doch gerne mal nach, ob das Duo nicht in nächster Zeit auch eure Stadt zum beben bringt!

Text, Interview & Polaroid-Fotos: René Biernath
Instant-Film: Black & White, For Use With 600, Classic White Frame, Black & White For I-Type Cameras and Color For I-Type Cameras, Expired, Used Via The Impossible Instant Lab


 

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