Renes Redekiste

Interviews & Polaroid-Fotografie

Helgen: Gerne! Gerne. Gerne?

Gerne, gerne, gerne. Helgen, was für eine EP! Und verdammt lang her! Wie es in den Büchern steht und Rauch, die Buchstützen, der würdige Anfang und der ebenso gelungene Abschluss der 4 Track-EP. Erinnerungen an ein grandioses Konzert in der Hanseplatte und nochmal, verdammt – das war 2015! Waren da noch andere Konzerte der Jungs, auf denen ich war? Keinen blassen Schimmer! Aber ich war begeistert, erwartete mit Vorfreude das Album. Und wurde, ja, enttäuscht. Das stimmige Gesamtbild der EP wurde nicht auf das Format “Album” übertragen und mein Interesse verblasste schneller als ein Polaroid im Sonnenlicht. Dem 2017er-Album Halb oder gar nicht folgten zwei unabhängige Singleveröffentlichungen und das war es dann. Für mich zumindest. Stille, ich bekam nicht mal die zweite Single 300 Nonnen mit.

Doch …

Auf einmal stand Die Bredouille in der Tür. 2020, Helgen klopfen musikalisch erneut bei mir an und ich öffne widerspenstig, doch neugierig die Tür. Und, Überraschung – ein frischer Song, der den erneuten Kontakt leicht macht. Ein warmes Lied, welches Spaß bringt, sanft an die Hand nimmt und auf die Tanzfläche entführt (Indie Disko, das versteht sich ja von selbst). Helgen? Gerne? Gerne. Gerne!
Und nun gibt es Song Nummer zwei des im Herbst erscheinenden Albums zu hören. Nicht nur das, es gibt sogar ein Video, zum tanzbaren (ich verwende dieses Wort zu oft), neuem Stück der Band. Sind Helgen leichter geworden? Nicht im negativen Sinne, sondern eben so, dass ich wieder einfacher einen Zugang zu ihrer Musik finde? Zumindest geben sie den Hinweis, wie es besser laufen könnte: Lass es lieber sein! Einen Rat, wie sie selber singen. Ich muss beim Video schmunzeln, mir gefallen die Bilder, dass einer der Jungs aus Krummendeich kommt, das gefällt mir auch noch immer. Der Titel Woran hat es gelegen lässt an ein Liebeslied denken. Und hat mich noch im Frühling aufs Glatteis geführt. Ausgerutscht, gelacht und heute doch nur diesen Text geschrieben. Mehr war wie immer geplant, aber wie Helgen eben singen: Lass es lieber sein!

Quelle: YouTube, Helgen

Tourdaten – Die Bredouille 2020, Tickets gibt es hier:

24.09. Freiburg, SWAMP
25.09. Aarau, KIFF (Foyer)
27.09. Langenberg, KGB
28.09. Münster, Pension Schmidt
29.09. Mainz, Schon Schön
30.09. Leipzig, Täubchental

01.10. Dresden, Ostpol
02.10. AT-Wien, Rhiz 
04.10. Stuttgart, clubCANN
05.10. München, Folks!club
06.10. Nürnberg, club Stereo
08.10. Bremen, Busdorf Studios
09.10. Husum, Speicher
10.10. Lübeck, Rider’s Café 
12.10. Berlin, Privatclub
13.10. Hannover, Lux
14.10. Köln, Tsunami Club
15.10. Düsseldorf, The Tube
16.10. Hamburg, Molotow

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